Verantwortungsvoll trinken – kenn dein Limit

Da wir uns auf ginsalabim.net mit dem Genuss von Alkohol beschäftigen, möchten wir natürlich auch auf die gesundheitlichen Gefahren hinweisen, die ein zu hoher Verzehr mit sich bringen kann. Ebenfalls möchten wir darauf hinweisen, dass ein Verzehr immer nur im Maßen erfolgen sollte und man sein eigenes Limit kennen sollte. Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zu dem Thema „Alkohol“ und dem richtigen Umgang mit diesem „Genussmittel“ zusammengefasst.

Risikoarmer Konsum von Alkohol

In Deutschland konsumieren rund 70 % der Bevölkerung regelmäßig Alkohol. Dabei wird schnell einmal die erheiternde Wirkung von Spirituosen wie Bier, Wein und hochprozentigem Alkohol unterschätzt. Kaum eine Party findet aufgrund der senkenden Hemmschwelle und der steigenden Stimmung noch ohne Alkohol statt. Hierbei wird jedoch unterschätzt und oftmals vergessen, dass der Konsum von Alkohol nicht nur negative Auswirkungen auf den Körper und die Gesundheit hat und haben kann, sondern auch zu Sucht führen kann.

Spricht man von einem maßvollen Verzehr von Alkohol, wird dieser oft auch als risikoarmer Konsum bezeichnet. Die Grenzwerte von Männern bei reinem Alkohol liegen hier bei 24 Gramm pro Tag. Bei Frauen wird die Grenzsumme jedoch halbiert auf 12 Gramm pro Tag. Bei Männern entspricht dies ungefähr einem Gin Tonic pro und bei Frauen hingegen ist es ein Glas Wein. Solange dieser Konsum nicht überschritten wird und zusätzlich zwei Tage eingelegt werden, an denen komplett auf Alkohol verzichtet wird, spricht man von einem risikoarmen Konsum.

Ein zu hoher Alkoholkonsum führt zu gesundheitlichen Gefahren

Von einem zu hohen Alkoholkonsum spricht man, wenn die Grenzwerte für Männer und Frauen überschritten werden. Die Grenzwerte für reinen Alkohol liegen wie bereits erwähnt, bei Männern bei 24 Gramm pro Tag, während die Werte für Frauen bei 12 Gramm pro Tag liegen. Werden diese Grenzwerte überschritten, kann dies zu gesundheitlichen Schäden führen. Lebenswichtige Organe, sowie die Leber können dauerhaft geschädigt werden. Weiterfolgend kann dies auch dazu führen, dass andere Erkrankungen auftreten können.

Darüber hinaus können neben körperlichen Schäden auch soziale und psychologische Erkrankungen entstehen. Es ist keine Seltenheit, dass der übermäßige Konsum von Alkohol sich auf die Psyche auswirkt. Erste Anzeichen für eine Alkoholsucht lassen sich bereits schnell erkennen. Die Betroffenen kümmern sich nicht mehr wirklich um ihren Alltag, sondern das Leben dreht sich immer mehr um den Konsum und die Sucht.

Übermäßiger Konsum von Alkohol ist keine Seltenheit

Laut Experten trinken rund 10 Prozent aller Deutschen im Alter von 18 bis 64 Jahren regelmäßig Alkohol in gesundheitsgefährdenden Mengen. Das heißt, dass 9,5 Millionen Deutsche deutlich mehr Alkohol konsumieren als sie sollten. Über ca. 1,7 Millionen Deutsche gelten derzeit sogar als Alkoholabhängig und bei etwa 1,6 Millionen liegt ein Alkoholmissbrauch vor.

Laut unterschiedlichen Statistiken liegt der Pro-Kopf-Konsum von reinem Alkohol in Deutschland bei weit über 9 Litern. Bei solchen Werten liegt Deutschland damit weltweit an der Spitze. Erschreckende Zahlen, die jedoch die Realität zeigen. Deshalb sollte der übermäßige Konsum von Alkohol auch keinesfalls verharmlost werden.

Eine Alkoholsucht gefährdet nicht nur Sie

Viele Betroffene sind sich ihrer Sucht meist gar nicht im Klaren oder schämen sich dafür. Oftmals ist es auch gar nicht möglich selbst aus so einer Situation herauszukommen, da es einfach viel zu schwierig erscheint. Eine Alkoholsucht gefährdet nicht nur die Person selbst, sondern auch die Familie und die betroffenen Menschen an der Seite eines alkoholabhängigen Menschen.

Sollten Sie einen Fall von Alkoholsucht in ihrem näheren Umfeld vermuten oder haben, bieten Sie der Person Ihre Hilfe an oder versuchen Sie darüber zu sprechen. Zögern Sie nicht, denn oftmals braucht es einfach professionelle Hilfe um aus solch einer Sucht herauszukommen. Hier für gibt es die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und weitere Informationsstellen und die Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS).

Professionelle Anlaufstellen für Alkoholsucht

Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
Telefon: 030 31 01 89 60
E-Mail: selbsthilfe@nakos.de
Webseite: www.nakos.de

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Telefon: 0221 892031
Webseite: www.bzga.de

Übersicht über Beratungsstellen in eurer Nähe:
https://www.kenn-dein-limit.de/handeln/beratungsstellen/

Informationsquellen zu Alkoholsucht & Alkholmissbrauch